Nr. Autor Jahr Titel
867 Rüesch, Katja. 2014 Trachealkanülenmanagement in der Logopädie. Theorie und Praxis zum Trachealkanülenmanagement

Diese empirie-orientierte Arbeit befasst sich mit dem Trachealkanülenmanagement im klinisch-medizinisch Bereich der Logopädie. Die Fragestellungen ‚Welche Kriterien müssen für eine Dekanülierung erfüllt sein?’ und ‚Welche logopädisch therapeutischen Massnahmen schaffen funktionelle Bedingungen, die eine Dekanülierung ermöglichen?’ sind Ausgangslage. Damit sollen sämtliche Aspekte zum Thema des Trachealkanülenmanagements berücksichtigt werden. Im Verlauf der Erarbeitung wurde klar, dass eine Dekanülierung nicht immer angestrebt wird und werden kann. Demzufolge bietet das ICF-Modell (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit), welches Bestandteil der Arbeit ist, eine wichtige Grundlage, aus der Therapieziele abgeleitet werden können. Die Theorie sowie ausgewertete Interviews und Beobachtungen, welche in der Arbeit miteinander verknüpft sind, zeigen, dass therapeutische Interventionen in Bezug auf Trachealkanülen sowohl vertiefte Kenntnisse über Funktionsstörungen, entsprechende Hilfestellungen und Handlungen voraussetzen als auch kommunikative Kompetenzen, Einfühlungsvermögen und Empathie. Die Arbeit leitet zum Schluss Ziele für die logopädische Therapie ab und stellt diese in einen Zusammenhang mit möglichen Funktionsstörungen, der medizinisch logopädischen Diagnostik und den individuellen Voraussetzungen.


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