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879 Cornelia, Piaser-Scherrer. 2015 Hunde als Helfer in der Logopädie – Wie Hunde in der Sprachtherapie eingesetzt werden können. Eine Befragung praktisch tätiger Logopädinnen.

Dass Tiere, und vor allem Hunde, den Menschen in vielen Bereichen positiv beeinflussen, ist schon lange unbestritten. Doch wie verhält es sich in der Logopädie? Wann (bei welchen Störungsbildern) und wie (mit welchen konkreten Übungen) können Hunde in der Sprachtherapie eingesetzt werden? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, wurden 19 Logopädinnen, die aktuell oder früher ihren Hund in die Therapie mit einbeziehen oder einbezogen haben, mittels Online-Fragebogen befragt. Im ersten, literaturbezogenen Teil gibt die Bachelorarbeit unter anderem Antworten auf die Fragen, welche Eigenschaften für einen Therapiehund erwünscht sind, welche Rassen besonders dafür geeignet sind und was ein Hund in der Logopädie bewirken kann.
Im zweiten, empirischen Teil werden die Ergebnisse der Befragung präsentiert. Darunter sind einige ganz konkrete Übungen zu den vier am meisten genannten logopädischen Störungsbildern, bei denen ein Hund zum Einsatz kommen kann.
Aus all diesen Informationen und Erkenntnissen ist eine Informationsbroschüre für Eltern, Lehrpersonen, Schulleitungen, Logopädinnen und Logopäden entstanden. Darin enthalten sind Argumente, die für den Einsatz eines Hundes in der Logopädie sprechen. Zudem finden sich dort nützliche Adressen und Anlaufstellen für Logo-pädinnen und Logopäden, die sich mit dem Gedanken tragen, ihren Hund nicht nur als Begleiter in die Therapie mitzunehmen, sondern ihn als aktiven Part einzusetzen.


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