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888 Büchel, Alexandra. 2016 Reihenerfassung im Kanton St. Stallen. Am Beispiel von Fragebögen und Reihenerfassungsbögen

In vielen logopädischen Vereinigungen des Kantons St. Gallen werden alljährlich Reihenerfassungen im Kindergarten durchgeführt. Diese dienen der präventiven Arbeit, um sprachauffällige Kinder rechtzeitig zu erkennen. Dadurch können eine optimale Schullaufbahn und spätere Bildungschancen gewährleistet werden. Die Durchführung der Reihenerfassung unterscheidet sich von logopädischer Vereinigung bis hin zu einzelnen logopädischen Therapeutinnen und Therapeuten sehr. Zudem besteht im Kanton St. Gallen keine Einigkeit bezüglich der Reihenerfassungsbögen.
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, im theoretischen Teil der Frage nachzugehen, wie die Reihenerfassung aus politischer Sicht gesetzlich verankert ist. Im empirischen Teil werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede, in Hinblick auf die Rahmenbedingungen der Durchführung und auf einzelne Erfassungsbögen, aufgezeigt. Hierzu werden mittels eines erstellen Fragebogens die Rahmenbedingungen betreffend der Durchführung analysiert und die Inhalte einzelner Reihenerfassungsbögen miteinander verglichen. Es konnten Daten von elf tätigen Logopädinnen und Logopäden im Raum St. Gallen gewonnen werden.
Die Auswertung der Fragebögen ergab, dass viele Logopädinnen und Logopäden mit ihrem Verfahren, sowohl inhaltlich als auch formal, sehr zufrieden sind. Bei dem Setting, dem Durchführungszeitpunkt und anderen Rahmenbedingungen kamen einige klare Tendenzen aber auch grosse Differenzen zum Vorschein. Hinsichtlich der Reihenerfassungsbögen sind bei allen untersuchten Bögen die vier linguistischen Ebenen enthalten, jedoch unterscheiden sie sich in der Durchführung sehr. Das heisst, dass die verwendeten Materialien und Tests für die Überprüfung relevanter Sprachkompetenzen sehr verschieden sind. Bei anderen Bereichen, besonders bei nichtsprachlichen Bereichen, gibt es grosse Unterschiede in dessen Erwähnung.


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