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910 Lindenmeyer, Stefanie. 2017 Möglichkeiten der funktionellen Dysphagietherapie bei Morbus Parkinson

Mit dem demografischen Wandel unserer Gesellschaft geht eine erhöhte Prävalenz der neurodegenerativen Krankheit Morbus Parkinson einher. Das vorliegend fokussierte idiopathische Parkinsonsyndrom birgt im Verlauf das hohe Risiko einer Dysphagie. Diese literaturorientierte Arbeit soll klären, welchen Besonderheiten in der funktionellen Dysphagietherapie bei Morbus Parkinson Rechnung getragen werden muss und wie angesichts des progredienten Verlaufs der Krankheit Sinn und Nutzen einer logopädischen Intervention beurteilt werden können.
Als Fundament dieser Arbeit werden theoretische Grundlagen des Morbus Parkinson sowie häufige Verlaufskomplikationen beschrieben. Basierend auf der ­Auseinandersetzung mit diversen Studien und Gesetzestexten werden hilfreiche Bausteine der funktionellen Dysphagietherapie identifiziert sowie hieb- und stichfeste Argumente für die Rechtfertigung einer logopädischen Therapie bei degenerativen Erkrankungen gegenüber Kostenträgern zusammengefasst. Des Weiteren wird das Konzept der Palliative Care fokussiert.
Die funktionelle Dysphagietherapie mit ihren restituierenden, kompensatorischen und adaptiven Massnahmen erwies sich für die Anwendung bei Morbus Parkinson als wirksam, während die Rechtfertigung der logopädischen Therapie mit diversen Gesetzestexten untermauert werden konnte.

Schlüsselwörter: Idiopathisches Parkinsonsyndrom – Dysphagie – funktionelle Dysphagietherapie – Palliative Care


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